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Gottesdienste

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    Vom Präses der Bruderschaft, Pfarrer Ralf Gührer, wurde ein Heft der Bruderschaft der Sieben Schmerzen Mariens erstellt.

    Das Heft mit einer Anmeldekarte zur Bruderschaft ist erhältlich unter:


    Pfarreiengemeinschaft Elchingen
    Pfarrgässle 1a
    89275 Elchingen
    07308/264362


    oder

    Bruderschaft der Sieben Schmerzen Mariens
    Klosterhof 7
    89275 Elchingen


    Gottesdienste zum Schmerzensfreitag siehe unter Gottesdienste
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    Wallfahrt


    Bruderschaft

    Der Anlass für die Gründung der "Bruderschaft zu den sieben Schmerzen Mariens" in Elchingen waren die jahrzehntelangen Strapazen des 30jährigen Krieges (1618-1648), denen das Kloster und die Bevölkerung damals ausgesetzt waren. Finanzielle Forderungen aus Wien, die durch die "Reichskriegspflicht" hervorgerufen wurden, sowie Plünderungen und gewalttätige Übergriffe von Seiten des Kriegsgegners Schweden veranlassten das Volk, die Hilfe der Mutter Gottes zu erflehen. Deswegen verfasste Abt Johannes Treu am 1. März 1644 eine Bittschrift an Papst Urban Vlll. Darin heißt es: "Es ist jedermann bekannt, durch welch gewaltige Kriegsgeschehnisse fast ganz Deutschland so manche Jahre hindurch aufs schwerste heimgesucht wurde. Nicht zuletzt wurde das Benediktinerkloster Elchingen im Bistum Augsburg schwerbetroffen. [...] Keineswegs aber hätte Elchingen all dies tragen können, wenn nicht die hehre Gottesmutter machtvoll geholfen hätte und diese Stätte sie war ihr ja von ihrer ersten Gründung an ausdrücklich und öfters geweiht worden - mitsamt ihren Bewohnern wunderbar verteidigt und bewahrt hätte. Wenn Euere Heiligkeit huldvoll gestatten, so möchten wir diese Dankbarkeit auf eine besondere Weise zum Ausdruck bringen. Nach all der bis zum Überdruss verkosteten Trübsal und Gefahr bitten wir Euere Heiligkeit demütig und untertänig um Erlaubnis zur Errichtung einer Bruderschaft unter dem Schutz und der Anrufung der schmerzhaften Jungfrau Maria […]".

    Der Papst stimmte noch im gleichen Jahr diesem Antrag zu und versah die Institution der Bruderschaft mit Privilegien und Ablässen. Die Bestätigung vom Bischöflichen Ordinate Augsburg folgte 1650. Die ursprüngliche Bruderschaft, in welche die Elchinger Bruderschaft im Jahre 1688 eingegliedert wurde, geht zurück auf die erste Hälfte des 13. Jahrhunderts. Damals gründeten sieben Männer von Florenz, durch eine Erscheinung angeregt, den Orden der Serviten oder auch "Erzbruderschaft der Serviten von den sieben Schmerzen Mariens unter dem schwarzem Skapulier (Schultertuch)" genannt. Der Zweck der "Bruderschaft der sieben Schmerzen" ist im Allgemeinen wahre Buße tun sowie Gottes- und Nächstenliebe erwecken und beleben, aber im Besonderen will sie auch
    1. Die Verehrung der sieben Schmerzen Mariens im Leben, Leiden und Sterben ihres göttlichen Sohnes fördern,
    2. zur Nachahmung der schmerzhaften Mutter in ihrer Geduld und Ergebung in Gottes heiligen Willen inmitten ihrer größten Leiden aneifern.

    wallfahrtÜber Jahrhunderte machte sich die Bruderschaft in der Pflege der Wallfahrt verdient. Die Leitung der Bruderschaft hatte seit jeher ein Pater des Klosters inne. Er wurde dabei von Konsultoren unterstützt, welche aus einem Kreis von Bewohnern der drei Gemeinden gewählt wurden. Diese sind Oberelchingen, Thalfingen und Unterelchingen, aus denen auch heute noch der größte Teil der Mitglieder stammt. Aber auch auswärtige Mitglieder gibt es. Das Amt der Leitung der Bruderschaft wird seit der Auflösung des Klosters dem jeweils amtierenden Pfarrer von Oberelchingen übertragen. Das Hauptfest der "Bruderschaft der sieben Schmerzen" ist der "Hohe Umgang", welches heutzutage am dritten Sonntag nach Pfingsten gefeiert wird. Heute ist die Bruderschaft von den Sieben Schmerzen vor allem eine große Gebetsgemeinschaft für Lebende und Verstorbene. Gerne werden neue Mitglieder aufgenommen. Wer den Wunsch der Aufnahme hat, wende Sich bitte an das Pfarrbüro in Oberelchingen.

    "Gleich wie ihr Mitgenossen des Leidens seid, so werdet ihr auch Mitgenossen des Trostes sein." (II. Cor. 1,7)

    Geschichte der Wallfahrt

    kircheDer offizielle Beginn der Wallfahrt in Oberelchingen wird nach historischen Überlieferungen mit der Gründung der "Bruderschaft der sieben Schmerzen" in Verbindung gebracht. Angeblich ist das Wallfahrtswesen in Oberelchingen noch wesentlich älter, allerdings kann dies nicht belegt werden. Bekannt ist jedoch, dass das Kloster durch seine imponierende Lage auf dem Berg, seine Gastfreundschaft, die schöne Kirche, das erhabene Chorgebet der Mönche sowie durch seine feierlichen Gottesdienste und die Möglichkeit zum Empfang der hl. Sakramente bereits vor der Gründung der Bruderschaft eine hohe Anziehungskraft für Gläubige hatte. Nach der Gründung der Bruderschaft im Jahre 1644 wurde die ursprüngliche Marienstatue zum heutigen Wallfahrtsbild der Maria mit den sieben Schwertern umgestaltet und bildet seither das kultische Zentrum der Wallfahrt. Im Jahre 1650 konnte die Bruderschaft einen Dorn aus der Dornenkrone Christi erwerben, was für einen erheblichen Zulauf an Wallfahrern sorgte.

    Ganze Gemeinden gelobten eine jährliche Wallfahrt zum " Heiligen Berg", wie z.B. die Gemeinde Straß im Jahre 1662. Als im Jahre 1725 aus der Kalixtus-Katakombe in Rom die Reliquien der Hl. Julianus, Claudius und Prosper erworben wurde, kam es zu einem weiteren Zulauf an Wallfahrern. Dieser Zulauf gipfelte im Fest des 100jährigen Jubiläums, welches mit 60.000 Besuchern, die höchste je ermittelte Zahl an Wallfahren in Oberelchingen darstellt. Mit der Auflösung des Klosters (1803) und unter dem Einfluß der Bayerischen Staatsregierung nahmen die Wallfahrten ab.

    wallfahrtZu den bis heute noch gefeierten Wallfahrten zählt das Hauptfest der Bruderschaft - der "Hohe Umgang" -, welcher am dritten Sonntag nach Pfingsten stattfindet und der jährliche "Schmerzensfreitag". Zu den treuesten Wallfahrern zählen die Gläubigen aus Bettringen, einem Stadtteil von Schwäbisch Gmünd, die jährlich die lange Reise –größten Teils zu Fuß- zum "Hohen Umgang" auf sich nehmen.

    Immer wieder kommen aber auch andere Gruppen zur Gnadenmutter von Oberelchingen. Die brennenden Kerzen vor dem Gnadenaltar erzählen von verschiedenen Anliegen: Freude - Dank - Sorgen - Trauer. Davon berichtet auch ein Wallfahrtsbuch, das am Gnadenaltar ausliegt.

    Quelle: Text: Walter, Draschek

    Wallfahrertage

    wallfahrtBis heute ist die ehemalige Klosterkirche in Oberelchingen Wallfahrtskirche geblieben und Gläubige suchen das ganze Jahr hindurch das Kultbild der schmerzhaften Gottesmutter auf. Doch gibt es bestimmte Kalender- bzw. Heiligenfeste, denen eine besondere Bedeutung zufällt und der Zulauf von Wallfahrern bemerkenswert größer ist: Hierzu zählen der Schmerzensfreitag und der "Hohe Umgang", dass Hauptfest der Bruderschaft.

    Schmerzensfreitag

    schmerzensfreitagDas Fest der sieben Hauptschmerzen Mariä, der Schmerzensfreitag, ist im Gegensatz zum "Hohen Umgang" kein spezifisches Fest der Elchinger, sonder ist seit dem 18. Jahrhundert im liturgischen Kalender der katholischen Kirche verankert. Dieser besondere Wallfahrtstag wird am Freitag vor dem Palmsonntag (Fest Maria von den Sieben Schmerzen) begangen und ist das Titularfest der Sieben-Schmerzen-Bruderschaft. Dieses Fest nimmt Bezug auf die sieben Schmerzen Mariens, welche durch die sieben Schwerter im Herz des Marienbildes dargestellt werden. Ein schriftlicher Beweis liegt aber erst für das Jahr 1710 vor. Die Terminsetzung des Schmerzensfreitags in den vorösterlichen Festkreis beruht auf keinem Zufall, Er wurde von den Serviten auf den Freitag vor dem Karfreitag gelegt, da so der Bezug zu den Schmerzen Mariens am deutlichsten gegeben war.

    Hoher Umgang

    umgangDieser Wallfahrtstag ist das Hauptfest des Wallfahrtsjahres in Oberelchingen und wird immer am dritten Sonntag nach Pfingsten begangen. Es wird auch als "Hohes Bruderschaftsfest von den Sieben-Schmerzen-Mariens" bezeichnet. Die Tradition dieses Festtages geht bis in das Jahr 1644, dem Jahr der Gründung der Bruderschaft zurück. In der Anfangszeit konnte bei diesem Fest vom Papst gewährte Ablässe gewonnen werden. Dies war mit ein Grund für die hohen Besucherzahlen zur damaligen Zeit. Bis heute kommen viele Wallfahrer zu diesem Festwochenende nach Oberelchingen. Besonders hervorzuheben sind hierbei die Wallfahrer aus Bettringen, die sich seit Jahrhunderten zu Fuß zur Klosterkirche Oberelchingen wandern. Am Samstag, dem ersten Festtag, wird nach dem Eintreffen der Bettringer Wallfahrer, abends eine feierliche Marienfeier mit Lichterprozession abgehalten. Im Mittelpunkt dieses Festes steht der Sonntag. An diesem werden jeweils Messen am Gnadenaltar und dem Hochaltar gefeiert, bevor ein festliches, musikalisch umrahmtes Hochamt mit anschließender Prozession stattfindet. Diese führt die Wallfahrer um die ehemaligen Klostermauern zum Festaltar, während das Allerheiligste und das Gnadenbild der Schmerzensmutter Maria mitgeführt werden. Diese große Prozession wurde zum Hauptereignis des Wallfahrtsfestes, so dass sich ab dem Ende des 18. Jhdt. der Name "hoher Umgang" als Synonym für dieses durchsetzte.

    Gästehäuser & Unterkünfte

    Oberelchingen:

    Klosterbräustuben Klosterhof 1.
    Tel. 07308/929075
    http://www.klosterbraeustuben-oberelchingen.de/

    Unterelchingen:

    KSV-Gaststätte,
    Jahnweg 13,
    Telefon 07308/811092

    Schützenheim Unterelchingen,
    Pächter Michael Freudenberg u. Daniel Zauner,
    Meerholzweg 1,
    Telefon 0151/52878959

    Gaststätte Riedelsee,
    Meerholzweg 2,
    Telefon 07308/42465

    Ferienwohnungen - private Übernachtungsmöglichkeiten:

    Pia Schneider,
    Hauptstr. 34,
    89275 Elchingen,
    Tel.: 07308/6521,
    HerSchnd@aol.com

    Renate Mayr,
    Klosterstr. 5,
    89275 Elchingen,
    Tel.: 07308/5773
    3-Zimmer-Dachgeschoss-Whg. für Feriengäste (EBK, Bad etc), Sitzecke im Garten mit Grill, Kinder willkommen

    Appartement Huber, Familie Huber,
    Hauptstr. 25 a,
    89275 Elchingen,
    Tel.: 07308/7149 oder 07308/922641,
    Fax: 07308/922642,
    email: hermine.huber@web.de,
    Internet: http://www.appartements-huber.com/

    Thalfingen:

    Hotel und Restaurant "Austüble", (moderne Fremdenzimmer mit Dusche, WC, TV und Telefon) 16 Betten,
    Inh. Monika Wiesner,
    Austr. 26,
    Telefon 0731/263135,
    Internet http://www.austueble.de/,
    email moni@austueble.de

    Hotel und Rasthaus Seligweiler, (Hallenbad, Konferenzräume, Kaffeebar, Snack & Shop) großer Parkplatz am Haus, ESSO-Service-Station, Burger-King) an der A8 Ausfahrt Ulm-Ost, 200 Betten,
    Inh. Schmid GmbH,
    Telefon 0731/20540,
    Internet http://www.seligweiler.de/,
    email info@seligweiler.de

    Brasserie Adler,
    Gerhard Fähnle,
    Tel.: 0731/20604554,
    mobil: 0178/5601221,
    Internet http://www.brasseri-adler.de/,
    email gerhard.faehnle@web.de

    Restaurant u. Sportgaststätte Jouini,
    Am Inselweg 31,
    Telefon 0731/26400725

    Pizzeria Amalfi.
    Schwärzeweg 2,
    Tel. 0731/1763555

    Wallfahrerpinwand

    Pilgerforen:

    http://pilgerforum.de/forum/index.php
    http://www.jakobus-info.de/unser_weg/forum.htm
    http://www.camino-de-santiago.de/
    http://www.lustwandeln.net/jakobswegn-ul-kn.htm http://www.nahes.de/nearby.p?p=Strecke+zum+Jakobsweg--Elchingen http://www.jakobuspilgergemeinschaft-augsburg.de/

    Jakobsweg

    jakobswegDer weitbekannte Jakobsweg führt Pilger quer durch Europa nach Santiago de Compostela in Spanien, dem Ort, an dem Jakobus der Ältere (gest. ca, 44 n. Chr.), einer der zwöf Apostel Jesu, beerdigt wurde. Ein Abschnitt dieses Pilgerweges verläuft durch Oberlchingen und führt direkt an seiner Klosterkirche vorbei. Nach einem Besuch der Klosterkirche können die Pilger dort einen Stempel für den Jackobsweg erhalten. Zur besseren Orientierung ist der Jakobsweg mit Schildern markiert, auf denen eine Muschel - das Symbol des Jakobus- abgebildet ist.

    Pilger, welche von Albeck aus nach Oberelchingen kommen, müssen die Autobahnbrücke überqueren, bis zum Elchinger Forstweg wandern, dort links Richting Klosterkirche abbiegen. Von dort aus geht es über den Klosterhof am Waldrand entlang ins benachbarte Thalfingen. Hier führt der Jakobspilgerweg über den Kugelbergweg und die Ulmer Straße in den Böfinger Wald nach Ulm.

    Quelle: Text: Gemeinede Elchingen

    sonnenuntergang

    Öffnungszeiten

    Sommer
    Montag - Donnerstag
    08.30 Uhr bis 18.00 Uhr 
    Freitag
    08.30 Uhr bis
    17.00 Uhr

    Winter
    Montag- Donnerstag
    08.30 Uhr bis
    17.00 Uhr 
    Freitag
    08.30 Uhr bis
    15.00 Uhr

    Kontakt

    Telefon: 0731/264362
    Fax: 0731/264302
    E-mail:
    pg.elchingen@
    bistum-augsburg.de

    Führungsanfragen bitte nur über Telefon (0731/264362) oder per E-Mail.


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